"... trotzdem Ja zum Leben sagen" 2
„… trotzdem Ja zum Leben sagen“ – Viktor Frankl
Ein weiteres Zitat aus diesem Buch, welches für mich so wertvoll geworden ist:
„… da bleibst du stehen, blickst um dich und blickst empor – und dann sinkst du in die Knie. Du weißt in diesem Augenblick nicht viel von dir und nicht viel von der Welt, du hörst in dir nur einen Satz, und immer wieder denselben Satz: Aus der Enge rief ich den Herrn, und er antwortete mir im freien Raum. Wie lange du dort gekniet hast, wie oft du diesen Satz wiederholt hast – die Erinnerung weiß es nicht mehr zu sagen … Aber an diesem Tage, zu jener Stunde, begann dein neues Leben – das weißt du. Und Schritt für Schritt, nicht anders, trittst du ein in dieses neue Leben, wirst du wieder Mensch.“
S. 135 (Die dritte Phase: Nach der Befreiung aus dem Lager)
Ich bin gläubig, und vielleicht spricht deshalb die Erwähnung des Bibelverses so zu mir, doch genauso habe ich es empfunden.
Jahrelang war ich in der Enge. Es gab keinen Raum für mich, keine Entwicklungsmöglichkeit, keine Luft zum Atmen – es war nur Enge.
Und dann beginnt es plötzlich zu dämmern: Es wird Raum, es wird Weite, es wird Luft zum Atmen, es gibt Entwicklung – ja, diese ist schmerzhaft, und sie kostet Kraft, und doch ist sie so viel mehr wert und so viel hoffnungsvoller als diese Enge.
Und es entsteht eine tiefe Gewissheit in mir, dass mein neues Leben jetzt begonnen hat.
Dieses Leben wird Schritt für Schritt eingeweiht. Es sind wundervolle Schritte – berührende, dankbare, liebevolle, bewusste und klare Schritte –, wie auch schmerzhafte, kleine, verzweifelte, traurige und unsichere Schritte. Doch es sind definitiv vorwärtsbringende Schritte in mein neues Leben.
Möge ich mich bei jedem Hinfallen, bei jedem Schmerz und jedem Scheitern immer daran erinnern: Es geht Schritt für Schritt, nicht anders, in mein neues Leben.
Ein weiteres Zitat aus diesem Buch, welches für mich so wertvoll geworden ist:
„… da bleibst du stehen, blickst um dich und blickst empor – und dann sinkst du in die Knie. Du weißt in diesem Augenblick nicht viel von dir und nicht viel von der Welt, du hörst in dir nur einen Satz, und immer wieder denselben Satz: Aus der Enge rief ich den Herrn, und er antwortete mir im freien Raum. Wie lange du dort gekniet hast, wie oft du diesen Satz wiederholt hast – die Erinnerung weiß es nicht mehr zu sagen … Aber an diesem Tage, zu jener Stunde, begann dein neues Leben – das weißt du. Und Schritt für Schritt, nicht anders, trittst du ein in dieses neue Leben, wirst du wieder Mensch.“
S. 135 (Die dritte Phase: Nach der Befreiung aus dem Lager)
Ich bin gläubig, und vielleicht spricht deshalb die Erwähnung des Bibelverses so zu mir, doch genauso habe ich es empfunden.
Jahrelang war ich in der Enge. Es gab keinen Raum für mich, keine Entwicklungsmöglichkeit, keine Luft zum Atmen – es war nur Enge.
Und dann beginnt es plötzlich zu dämmern: Es wird Raum, es wird Weite, es wird Luft zum Atmen, es gibt Entwicklung – ja, diese ist schmerzhaft, und sie kostet Kraft, und doch ist sie so viel mehr wert und so viel hoffnungsvoller als diese Enge.
Und es entsteht eine tiefe Gewissheit in mir, dass mein neues Leben jetzt begonnen hat.
Dieses Leben wird Schritt für Schritt eingeweiht. Es sind wundervolle Schritte – berührende, dankbare, liebevolle, bewusste und klare Schritte –, wie auch schmerzhafte, kleine, verzweifelte, traurige und unsichere Schritte. Doch es sind definitiv vorwärtsbringende Schritte in mein neues Leben.
Möge ich mich bei jedem Hinfallen, bei jedem Schmerz und jedem Scheitern immer daran erinnern: Es geht Schritt für Schritt, nicht anders, in mein neues Leben.
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